Wandern und Sehenswertes

Was tun im Onsernonetal

Zehn Dörfer zum Entdecken, von Auressio bis Spruga, Wanderwege für jeden Schritt, das Waldreservat und alle Infos zur Anreise.

Comologno aus der Vogelperspektive, Onsernonetal
Zu besuchen

  • Pfarrkirche: Sie ist dem heiligen Antonius Abt geweiht und überragt das Dorf. Sie wurde im 16. Jahrhundert erbaut und später erweitert.
  • Oratorium delle Sponde: Das 1765 erbaute Oratorium ist der Madonna delle Grazie oder «Madonna Sciora» geweiht. Hier ist eine wertvolle Sammlung von Votivgaben ausgestellt.
  • Villa Edera: Sie wurde 1887 von Paolo Antonio Calzonio erbaut, einem Auswanderer in Paris, der auch beträchtliche Mittel für öffentliche Werke zugunsten der Dorfbevölkerung bereitstellte. Die Villa ist im Besitz der Gemeinde und beherbergt heute eine Herberge.
  • Ponte di Cratolo: Brücke im romanischen Stil, einige Kilometer vom Dorf entfernt. Sie liegt am alten Saumweg, der Cavigliano mit Auressio verband.
  • Pfarrkirche: Wahrscheinlich im 8. Jahrhundert errichtet, ist sie dem heiligen Bischof Remigius von Reims geweiht. Der heutige Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist das Ergebnis verschiedener Erweiterungen. Die Kirche wurde 1902 vom einheimischen Maler G.S. Meletta mit Fresken ausgemalt und beherbergt wertvolle Gemälde aus dem 17. Jahrhundert.
  • Oratorium del Sassello: Die Kirche aus dem 17. Jahrhundert ist der Madonna di Re geweiht. Sie liegt am Saumweg, der von Loco zum Passo della Garina hinaufführt. Der Hauptplatz ist von Gebäuden umgeben, die mit Fresken aus dem 20. Jahrhundert geschmückt sind. In der Mitte steht der grosse Brunnen aus dem 19. Jahrhundert, gekrönt von der Statue Wilhelm Tells, einem Werk des Bildhauers E. Peverada aus Loco.
  • Casa Walzer: Das 1987 nach Plänen des Locarneser Architekten Luigi Snozzi erbaute Haus war Gegenstand verschiedener Veröffentlichungen in Architekturzeitschriften.
  • Casa Broggini: Das Haus im Weiler «Rossa» stammt aus dem 17. Jahrhundert. Seine bürgerliche Architektur zeichnet sich durch die Fassade mit drei Reihen von Arkaden aus. Niva: Kleiner Weiler oberhalb der Isorno-Schlucht, an der alten Zugangsstrasse ins Tal gelegen. Er war ein Rastplatz für Reisende, die nach Loco hinaufstiegen oder zum Hafen von Ascona unterwegs waren. Heute ist diese Strasse ein Wanderweg, der den wilden Charakter des Flusses erahnen lässt.
  • Oratorium S. Giovanni Nepomuceno: Das im 18. Jahrhundert in Niva erbaute Oratorium ist dem Schutzpatron jener geweiht, die Flüsse überqueren oder in ihrer Nähe arbeiten. Unweit der Kirche birgt ein altes Bauernhaus eine grosse Hebelpresse zum Keltern der Trauben.
  • Casa Schira: Das Gebäude im Besitz der Gemeinde wird teils touristisch (Herberge) und teils öffentlich (Mehrzwecksäle) genutzt. Hier befindet sich auch die Biblioteca Onsernonese mit zahlreichen Werken über das Tal.
  • Museo Onsernonese: Es zeigt ethnografische, historische und künstlerische Sammlungen zum gesamten Tal. Insbesondere werden die Themen Transport und
    Verkehrswege, Volksfrömmigkeit, Strohindustrie, Trachten und Kleidung sowie Kunst und Geschichte des Onsernone behandelt. Zu sehen sind
    auch Werke des Malers und Porträtisten Carlo Agostino Meletta (1800-1875) aus Loco. Wichtige Forschungsarbeiten befassen sich mit der Präsenz von Intellektuellen,
    Visionären, Künstlern und Persönlichkeiten aus der Schweiz und Europa, die im 20. Jahrhundert das Tal als Zufluchtsort und Quelle der Inspiration wählten und so das als «L’Arca d’Onsernone» bezeichnete Phänomen begründeten.
  • Mulino di Loco: Die Mühle zeigt live den Mahl- und Produktionsbetrieb und lässt eine der ältesten Formen des Lebensunterhalts in unseren Tälern originalgetreu wiederaufleben. Bei der Restaurierung des Mahlwerks wurde die ursprüngliche Struktur getreu bewahrt. Sie ist die letzte erhaltene von acht Wasserkraftanlagen, die Ende des 19. Jahrhunderts am Bach Bordione noch in Betrieb waren.
  • Pfarrkirche: Sie ist dem heiligen Defendente geweiht und stammt aus dem Jahr 1564, der freistehende Glockenturm aus dem Jahr 1676. Sie beherbergt ein Gemälde nordischer Herkunft aus dem 17. Jahrhundert, das den heiligen Karl in Betrachtung des toten Christus darstellt.
  • Casa Notaris: Komplexes bürgerliches Gebäude, dessen ältester Teil aus dem Jahr 1589 stammt. Sein Hauptmerkmal ist die Loggia mit dem dazugehörigen Laubengang.
  • Oratorium del Matro: Im 17. Jahrhundert erbaut, ist es der Madonna delle Grazie geweiht.
  • Oratorium der Madonna di Loreto: Es liegt im Weiler Seghelina, stammt aus dem Jahr 1767 und wurde von der Familie Lucchini aus Berzona erbaut.
  • Auf den Spuren von Herrn Geiser (Berzona-Sella-Loco): Weg, der einen Teil der Strecke nachzeichnet, die der Protagonist von Max Frischs Erzählung «Der Mensch erscheint im Holozän» zurücklegt; die Erzählung enthält viele von diesen magischen Orten inspirierte Passagen.
  • Pfarrkirche: Sie ist dem heiligen Bernhard geweiht und stammt aus dem 17. Jahrhundert, mit Altar und Balustraden aus jener Zeit. Sie enthält ein Gemälde der Verkündigung von 1663, die Kanzel aus der Renaissance und Beichtstühle aus dem 16. Jahrhundert.
  • Oratorium Mariä Geburt: Portal und Glockenturm sind auf 1657 bzw. 1759 datiert. Im Inneren befinden sich ein Gemälde der französischen Schule von 1707 und zwei Reliquiare aus dem 17. Jahrhundert.
  • «Mosogno di sotto»: Malerischer Kern noch intakter ländlicher Gebäude, eingebettet in Pergola-Rebberge.
  • Oratorium dell’Addolorata: Es steht im Weiler «Mosogno di sotto» und birgt einige wertvolle Gemälde der lombardischen und französischen Schule.
  • Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt: Sie wurde im 17. Jahrhundert anstelle eines 1365 bezeugten Kirchenbaus neu errichtet. Die Fassade ist mit einem Fresko des heiligen Christophorus aus dem 15. Jahrhundert geschmückt.
  • Ponte Oscuro: Die imposanten Bögen ermöglichen den Übergang ins Valle di Vergeletto und ins obere Onsernonetal.
  • Pfarrkirche: Sie ist den Aposteln Petrus und Paulus geweiht. 1676 erbaut und 1886 restauriert, wurde sie in den Jahren 1900-1902 vergrössert. Im Inneren befinden sich Medaillons mit den vier Evangelisten und an der Decke des Chors verschiedene Verzierungen aus dem 18. Jahrhundert.
  • Palazzo Gamboni: Schöner Bau aus dem 18. Jahrhundert, errichtet von der Familie Gamboni, einst erfolgreichen Kaufleuten in Frankreich. Heute dient er als Hotel und wurde unter Bewahrung seines traditionellen Charmes restauriert.
  • Palazzo della Barca: Er ist sicherlich der bekannteste Palazzo, da er während des letzten Krieges vielen bedeutenden europäischen Persönlichkeiten Zuflucht bot.
  • Pfarrkirche: Sie ist Johannes dem Täufer geweiht und wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut. Die Altäre sind mit wertvollen Antependien aus dem Jahr 1773 geschmückt. Der Glockenturm stammt aus dem Jahr 1715.
  • Mehrere Fresken zeitgenössischer Maler schmücken einige Häuser des Dorfes INFO
  • Bagni di Craveggia: Einige Kilometer vom Dorf entfernt stand das Kurhotel, in dem die Gäste der Thermalquelle wohnten. Es wurde 1812 erbaut und 1881 durch einen Brand zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde es 1951 endgültig von einer Lawine verschüttet. Heute sind nur noch einige Ruinen erhalten, unter denen die Thermal- und Mineralquelle weiterhin zugänglich ist. Das Wasser tritt mit einer Temperatur von 28°C aus.
  • Der Dorfkern: Auf einer sonnigen Terrasse gelegen, bewahrt er zahlreiche Häuser mit den typischen hölzernen «Lobbie» (Lauben).
  • Pfarrkirche: Sie liegt am Dorfplatz und ist der heiligen Ursula geweiht. Das heutige, restaurierte Gebäude stammt aus dem Jahr 1730.
  • Der Dorfkern: Am Eingang des gleichnamigen Tals gelegen, wo der Talboden flacher wird, ist er Ausgangspunkt für herrliche Höhenwanderungen zu Berghütten wie Salei, Arena und Ribia.
  • Pfarrkirche Mariä Verkündigung: Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und enthält eine Holzstatue der Jungfrau Maria und des Erzengels Gabriel.
  • Die Mühle: Im Dorfzentrum kann man die alte Mühle bewundern, die zurzeit restauriert wird. Sie hat als einzige dem Zahn der Zeit getrotzt – von einer Gruppe, zu der vier weitere Betriebe gehörten, die das Wasser desselben Bachs nutzten.
  • Seilbahn Zott – Salei: Einige Kilometer vom Dorf entfernt, in Zott, startet die Seilbahn zur Alpe di Salei, wo sich eine Hütte befindet.
CartinaLuoghiCOLORE
Ausflüge
Karte der Wanderwege
map.schweizmobil.ch
Wanderungen auf dem Tessiner Wegnetz nachschlagen und selbst zusammenstellen
Alpinwanderweg
ascona-locarno.com
Wandervorschläge der Tourismusorganisation Lago Maggiore e Valli.
Waldreservat
www.riservaforestaleonsernone.ch
Website mit Wissenswertem und Informationen zum Waldreservat
Wanderführer Thomas Lucas
email: thomas.lucas@bluewin.ch
Für weitere Informationen erreichen Sie Luca unter +41 79 822 56 34
Geführte Themenführungen
Trasporti
  • Ferrovia
    Ferrovie Federali Svizzere
    Orari e informazioni: www.sbb.ch
  • Autopostali
    Servizio autopostale svizzero
    Orari e informazioni: www.postauto.ch
Funivia Salei
logofuniviasalei
Vormittags
08:30 - 12.00
Nachmittags
14:00 - 18:00
Samstag, Sonntag und Feiertage
8:30 – 18:30
Geöffnet
Mai - Oktober
Fahrten ausserhalb der Öffnungszeiten
091 797 17 07
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10er Karte Erw. (1 Jahr gültig)
Fr. 90.-- / € 90.--
10er Karte Kinder (1 Jahr gültig)
Fr. 75.-- / € 75.--
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Fr. 20.-- / € 20.--
Einfache Fahrt Erw.
Fr. 15.-- / € 15.--
Hin- und Rückfahrkarte Kinder
Fr. 16.-- / € 16.--
Einfache Fahrt Kinder
Fr. 12.-- / € 12.--
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